
Meditation
Die Quelle unserer Kraft liegt in uns, in unserer Mitte, im Zentrum unseres Leibes.
Meditation ist In-Sein im Körper und Geist im Atem.
In-Sein: in der Sammlung in die Stille finden, nach Innen - jenseits der Worte und Gedanken lauschen, einfach sein:
Grund
Form
Leben
In meditativer Haltung nehmen wir Kontakt mit dem Boden auf, spüren die Anziehung der Erde, den Grund in unserem Sein. Das Universum berührt uns darin. Wir spüren den Scheitel, die Öffnung ins Unendliche.
Der Atem verbindet uns, bringt uns in die Aufrichtung, in die Form.
Übung ist immer auch Auftrag: im konkreten Leben, in Beziehungen, im Beruf. In-Sein wird so zum Für-Sein im Leben: was wir sind und wie wir es sind im Alltag.
Transzendenz muss nicht mit Leistung angestrebt werden, sondern geschieht im Sich Lassen,
- im an uns Geschehen Lassen,
- im die Gedanken ziehen lassen,
- im uns auf den Boden der Tatsachen stellen in Einfachheit,
- im Vertrauen auf die Führung aus dem "Wahren Selbst"
- im Vertrauen in das Vernetztsein im Universum
- im Vertrauen auf das göttliche Prinzip, das Alles-und-Nichts.
In der Stille und Ruhe, im einfachen Sein, dort findet der Übende sich selbst.
Gottfindung ist Selbstfindung.
Das Universum ist in mir.
(in Anlehnung an Pater Joh. Kopp, Zen-Kontemplation)